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Dossier de presse - Communiqué de presse - Suzusan Luminaires - Suzusan

Suzusan Luminaires

Düsseldorf, Allemagne

Suzusan

Suzusan – Modernes Design in japanischer Handarbeit


Düsseldorf, Allemagne, 27-05-2012 - Suzusan steht für eine erfolgreiche Verbindung von gewachsener Tradition und modernem Design. Die Wurzeln des Düsseldorfer Labels liegen im japanischen Arimatsu, wo die Familie Murase in vierter Generation seit mehr als 100 Jahren Stoffe in traditioneller und sehr aufwendiger Handarbeit veredelt. Hiroyuki Murase (28), der älteste Sohn der Familie, kam 2002 nach Europa, wo er seit 2004 Bildhauerei an der Kunstakademie Düssel-dorf studiert.

Erst aus der Distanz erkennt er die Einzigartigkeit und das Besondere an der Arbeit seines Vaters. Er beginnt erste Schals aus den von seiner Familie in Japan veredelten Stoffen zu entwerfen. Diese Stoffkreationen, die bis dato ausschließlich für traditionelle japanische Kleidung verwendet wurden, setzt er nun in einen modernen Kontext und so entstehen die heutigen Linien „Suzusan Accessoires“ und „Suzusan Luminiares“.

Shibori – „Wringen, Pressen und Drehen“ als japanische Veredlungstechnik

Shibori ist eine mehrere Jahrhunderte alte traditionelle japanische Textilveredelungstechnik. Das japanische Wort bezeichnet die Behandlung von Stoffen vor dem Färben und steht mittlerweile für diverse Formen reservegefärbter Stoffe. Beim Reservefärben werden Teile der textilen Oberfläche gezielt gefaltet, abgebunden oder abgenäht. Durch diese durchdachten Manipulationen des Trägermaterials entstehen beim Färben von Rohtextilien fließende Farb- verläufe, aber auch dreidimensionale Muster, Strukturen und Farbkontraste.

Auch neue Verfahren wurden in den letzten Jahrzehnten in die Technik integriert. Beispielsweise werden Polyesterstoffe, die mit der Shibori Technik behandelt wurden, unter Dampf erhitzt, so dass die dreidimensionale Oberflächenstruktur permanent ist.
Ursprünglich wurde die Shibori-Technik auf Seide und Wollstoffen sowie auf pflanzlichen Fasern wie Baumwolle und Flachs angewendet. Im Laufe der letzten Jahrzehnte begannen die japa-nischen Handwerker zusätzlich auch chemisch erzeugte Fasern wie beispielsweise Polyester, aber auch Leder und Metalle, zu bearbeiten.

Indigo ist hierbei die am häufigsten verwendete traditionelle Pflanzenfarbe. Mit ihr kann eine nuancenreiche Farbskala von sehr hellen, leuchtenden bis hin zu dunklen blauschwarzen Tönen erzielt werden. Zur Erweiterung der Farbskala finden heute zusätzlich synthetisch hergestellte Farbpigmente Verwendung.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde In Arimatsu eine Vielzahl verschiedener Techniken des Shibori-Handwerkes entwickelt. Oft unterscheiden sich nur in Nuancen voneinander. Da niemals zwei Handwerker das Material auf die gleiche Art und Weise reservieren, sind die Produkte durchweg von der individuellen Handschrift des jeweiligen Artisans (Kunsthandwerksmeister) gekennzeichnet. So entsteht über Jahrhunderte währende Tradition eine Vielzahl sehr individuell geprägter Textildesigns, welche durch ihre sehr hochwertige Qualität immer wieder faszinieren.

Suzusan Luminaires – Licht in Haute Couture gekleidet
Die handveredelten, dreidimensional strukturierten Stoffe als Lichtobjekte zu inszenieren – diese Idee stand am Anfang. Daraus entwickelte Hiroyuki Murase die Leuchtenserie Suzusan Luminaires, deren maßgeschneiderte Überzüge - die Suzusan Coats – den Leuchten eine weitere Dimension verleihen. Neben den Coats werden aber auch sämtliche anderen Kompo-nenten in Handarbeit gefertigt, so dass jede Suzusan Luminaire ein Einzelstück ist und Suzusan sehr flexibel auf Sonderwünsche eingehen kann.

Suzusan Accessoires – Textile Kostbarkeiten
Dreidimensionale Muster, das Spiel mit Kontrasten und weich fließende Farbverläufe sind charakteristisch für die durch Shibori veredelten Stoffe. .Hiroyuki Murase transferiert diese Charakteristika in einen modernen Kontext, ohne dabei die kulturelle Verwurzelung aus den Augen zu lassen. Durch die Kombination verschiedener Techniken und der Verwendung feiner Materialien aus Wolle, Seide, Samt und Kaschmir entstehen kleine textile Kunstobjekte: exklusive und völlig individuelle Schals sind das Ergebnis, allesamt Unikate, denn bedingt durch die Fertigung in Handarbeit ist kein Schal wieder der andere.

Handel
Die Linien Suzusan Accessoires und Suzusan Luminaires sind in rund 60 ausgewählten Fach-geschäften in Deutschland, Holland, Belgien, Luxembourg, der Schweiz, Österreich und Italien erhältlich, die bei dem Shopfinder unter www.suzusan-shibori.com benannt sind.

Hiroyuki Murase – der Designer und Unternehmensgründer
Hiroyuki Murase wächst in einer Familie auf, die in Arimatsu (zwischen Kyoto und Tokio) seit über 100 Jahren Stoffe mit Shibori, einer traditionellen japanischen Färbetechnik, veredelt. Der Vater, Meister Hiroshi Murase, lebt Shibori förmlich, so dass das ganze Haus Murase quasi eine Werkstatt ist.

Hiroyuki Murase bricht 2002 nach Europa auf und kommt 2003 als Kunststudent des Surrey Institute Art & Design College in der Nähe von London zum ersten Mal nach Düsseldorf. Er ist auf der Suche nach frischen Einflüssen, spürt in Deutschland Aufbruchsstimmung. Zuvor hat er eine Rucksack-Tour durch Europa gemacht und ist dabei auch in Berlin gelandet. Die Unvollkommenheit der Stadt zieht ihn in ihren Bann. Er genießt die Durchmischung neuer und alter Elemente, wie moderne Gebäude historische Stätten überwachsen, Stimmungen sich überlagern, Veränderungen als Prozess spürbar werden.

Der Japaner Murase spricht zwar kein Wort Deutsch, ist aber vom Land und der lebendigen Kunstszene angetan. Kurzerhand entschließt er sich, den Urlaubsbesuch in einen längeren Aufenthalt in Düsseldorf zu wandeln. Seine Bewerbung an der Düsseldorfer Kunstakademie wird angenommen, fortan studiert Murase Bildhauerei bei Professor Hubert Kiecol.
Mit zunehmender Verwurzelung in Deutschland schärft sich jedoch auch Murases Blick für die außergewöhnliche Tätigkeit seines Vaters in Arimatsu/Nagoya. Eine Art der Heimweh-Bewältigung, wie er selbst zugibt. Fortan unterstützt er seinen Vater, der regelmäßig auf Ausstellungen in Europa ist, bei dessen Arbeit.

Mit Christian Dietsch lebt er vier Jahre zusammen in einer Wohngemeinschaft in Düsseldorf, als in den beiden die Idee reift, mehr aus den Arbeiten von Murases Vater zu machen, als diese gelegentlich nur auf Ausstellungen zu zeigen. Hiroyuki Murase fängt an, auch an eigene Shibori Ideen zu entwickeln und entwirft auch die erste Schalkollektion, die sein Vater umsetzt.
Christian Dietsch, der in der Endphase seines BWL-Studiums ist, belegt die Schwerpunkte Handel und Marketing und schreibt auch seine Diplomarbeit mit dem Titel „Markenaufbau im Textilgewerbe am Beispiel der japanischen Firma Suzusan“ zu diesem Thema. Diese Arbeit dient den beiden als Konzept und theoretisches Gerüst für ihre zukünftige Aufgabe. Mit dem Studienabschluss von Dietsch beginnen die beiden im April 2008 mit ihrer Selbstständigkeit. Murase ist seitdem für das Produktdesign und die Produktentwicklung zuständig und Dietsch für Marketing und Finanzen.
Mit der Eröffnung des „Suzusan Shibori“ in Düsseldorf hat Hiroyuki Murase inzwischen die 5. Generation der Shibori-Tradition in seiner Familie eingeläutet. Als Designer von Suzusan entwickelt er in Zusammenarbeit mit seinem Vater von Düsseldorf aus neue Entwürfe und Designs für die verschiedenen Suzusan Linien, die dann in Japan in traditioneller Handarbeit umgesetzt werden. Einen Einblick in seine Expertise vermittelt Hiroyuki Murase interessierten Studenten ab Oktober mit einem Lehrauftrag an der Hochschule Pforzheim.

Die verbleibende Freizeit nutzt der passionierte Musiker mit Vorliebe für Auftritte seines avantgardistischen Elektro-Duos „Tasogare World“. Nicht zuletzt seine stark verbesserten

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